Jugendwaldeinsatz der Klasse 8a-Teil I

Innenhof des Waldpädagogikzentrum Haus Steinberg bei Hannoversch Münden. Bild: Privat

Vom 22.9 bis zum 27.9. 2025 waren viele unserer 8. Klassen auf Klassenfahrt im Wald. Beim sogenannten Jugendwaldeinsatz arbeiten, zusätzlich zu den spaßigen Aktivitäten einer Klassenfahrt, die Schüler und Schülerinnen dort den Vormittag im Wald, um diesen gesund zu halten.

Am Morgen des 22.9 traf sich die Klasse 8a am Bahnhof hier in Lehrte. Begleitet wurden die rund 25 Schüler und Schülerinnen von ihrem Mathelehrer, Herr Möhrke, und von Frau Beckmann, die der Klasse bis dorthin unbekannt war. Nachdem die Klasse den Zug nach Hannover bis dort zum Hauptbahnhof genommen hatte, stiegen die noch ziemlich müden Schüler in den Zug nach Hannoversch Münden. Nach einer ziemlich langen Zugfahrt, stiegen die mittlerweile etwas wacheren Schüler in Hannoversch Münden aus, wo sie bereits von Mitarbeitern und Azubis erwartet wurden. Zusammen luden alle die schweren Koffer auf den Anhänger eines Autos, das zum Waldpädagogikzentrum (WPZ) Haus Steinberg gehörte. Danach bekam die Klassensprecherin der Klasse eine Karte in die Hand, mit der die Schüler sich auf der rund sieben Kilometer langen Wanderung zum WPZ orientieren sollten.

Nach den ersten 500 Metern hatten wir uns bereits hoffnungslos in der Stadt verirrt. Also mussten die Lehrer die Sache in die Hand nehmen. Mittlerweile mehr als sieben Kilometer von der Jugendherberge entfernt, navigierten Herr Möhrke und Frau Beckmann uns durch verschlungende Waldpfade, über kleine Flüße und unter riesigen Bäumen hindurch zum richtigen Weg zurück. Viele aus der Klasse sind sich einig: das war die beste Wanderung die wir je gemacht haben! Nach der Wanderung durch den Wald, ging es noch circa 5 km über normale Straßen und Wanderwege weiter zum WPZ. Angekommen wurden uns die Regeln in der Jugendherberge und der Tagesablauf nahegebracht.

Am nächsten Morgen begann das Frühstück um 6:30. Viele hatten sich schon einen Wecker auf 5:30 gestellt. Um 7.30 startete dann der Arbeitstag. Es gab vier verschiedene Aufgaben, von denen man am Dienstag, am Mittwoch und am Donnerstag jeweils eine gemacht hat. Es gab: Küchendienst und Arbeiten im Haus, Bauen einer Eisvogel Nisthilfe, Freischneiden von Hochsitzen im Wald und als letztes noch das Bauen von Drückjagdböcken (Hochsitzen). Von 7:30 bis 9:30 ging jede Gruppe ihrer für den Vormittag eingeteilte Arbeit nach, dann war erstmal Frühstückspause bis 10 Uhr. Gegen 12:00 Uhr kehrten alle Arbeitsgruppen zum Waldpädagogikzentrum zurück, um Mittag zu Essen. Bis 14 Uhr war Mittagspause, dann begann für alle eine gemeinsame Waldaktion: an diesem Dienstag war eine GPS Ralley geplant. Die Idee der Aktion war zwar gut, aber von der Klasse wurde die Ralley nicht ganz wie gewünscht umgesetzt: nachdem sich (fast) alle Gruppen während der Ralley getrennt, und auf eigene Faust neu aufgeteilt haben, kamen am Abend alle mit dem Entschluss zusammen, dass es so in den nächsten Tagen nicht weitergehen konnte.

Am Nächten Morgen begann der Tagesablauf erneut: frühes Aufstehen, Frühstück und dann Abfahrt zu den Arbeitsstellen. Jede Gruppe machte bis 12:00 ihre Arbeit, und als alle zurückkamen war das Wetter noch schön. Spätestens am nächsten Tag sollte sich das aber ändern… Am Nachmittag stand für viele das Highlight der Klassenfahrt an: das Überlebens-Planspiel!

Wie dies ablief und was an den anderen Tagen der Klassenfahrt noch passierte, erfährst du in Teil II

Ben, 8a

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